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«Das CO2-Gesetz hilft dem Klima nicht»

«Der Autofahrer ist zum Sündenbock geworden», sagt ACS-Präsident Thomas Hurter im Blick und erläutert, was aus seiner Sicht gegen das CO2-Gesetz spricht.

Thomas Hurter, der Präsident des Automobil Clubs der Schweiz (ACS), warnt im Interview mit dem Blick vor den Folgen des CO2-Gesetzes: «Der Benzinpreis wird in einer ersten Phase um 10 Rappen und ab 2025 um 12 Rappen teurer.»

Hinzu kämen weitere Folgekosten. Wenn der Strassenfonds unterfinanziert sei, könne der Bund den Benzinpreis um weitere 4 Rappen erhöhen. «Dieses Szenario ist mit dem CO2-Gesetz unabwendbar, da die Hälfte der Gelder für die Strassenfinanzierung neu in den Klimafonds gezahlt werden. Weiter sinken die Einnahmen der Mineralölsteuer durch die steigende Elektromobilität», so Hurter.

Heute seien schon 76 Rappen des Spritpreises nur Steuern – und das Gesetz lasse die Preise nochmals um bis zu 16 Rappen steigen. Das bedeute für die Unternehmen höhere Kosten, die wiederum auf den Endkunden abgewälzt werden. Und bei alledem helfe das CO2-Gesetz dem Klima nicht.

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