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Klimakompensation im Ausland: Die Pionierrolle der Schweiz

Zwischen der Schweiz und Peru soll noch 2020 ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der CO2-Reduktion abgeschlossen werden. Es handle sich um ein weltweit erstes Abkommen dieser Art. Dies schreibt Reto Burkard vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) im Magazin «Die Volkswirtschaft».

Die Schweiz und Peru wollen noch dieses Jahr das weltweit erste Zusammenarbeitsabkommen gemäss Pariser Klimaübereinkommen abschliessen. Dadurch könne die Schweiz einen Teil ihrer CO2-Emissionen aus dem Verkehr kompensieren und gleichzeitig die emissionsarme Entwicklung Perus unterstützen, schreibt Reto Burkard, Leiter Sektion Klimapolitik und Projektleiter «Klimapolitik post 2020» beim Bundesamt für Umwelt (Bafu), im Magazin «Die Volkswirtschaft».

«Die Kompensationspflicht, die für Importeure fossiler Brennstoffe gilt, war bereits bisher eine zentrale Massnahme der Schweizer Klimapolitik im Inland (Inlandkompensation)», heisst es in dem Bericht aus Bundesbern. Es werde erwartet, dass im Rahmen des CO2-Gesetzes diese inländische Massnahme auch nach 2020 weitergeführt werde. Zusätzlich werde das Gesetz aber «vermutlich um die Möglichkeit zur CO2-Verminderung im Ausland erweitert (Auslandkompensation)», heisst es in dem Bericht.

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