Politik

Lesetipp: Das Klimagefeilsche

Das neue CO2-Gesetz enthalte ein ganzes Bündel von «dirigistischen Massnahmen, Geboten, Verboten und Subventionstöpfen», die zu «kleinkarierten Verteilungsdebatten» führen, kritisiert Lukas Rühli von Avenir Suisse.

Verteilungsdebatten, wie sie bereits im Vorfeld der Abstimmung über das CO2-Gesetz provoziert werden, «wirken vor dem Hintergrund des Klimawandels bizarr», schreibt Lukas Rühli, Senior Fellow und Forschungsleiter Smart Government bei Avenir Suisse, in einem bemerkenswerten Wochenkommentar.

Der Klimawandel sei ein globales Problem und der Einsatz eines – dann auch noch kleinen – Landes wie der Schweiz zu dessen Eindämmung basiere letztlich auf dem Gedanken der Solidarität: «Weder stellen die Folgen des Klimawandels die Schweiz vor unlösbare existenzielle Probleme, noch ist ihr Anteil am weltweiten Treibhausgas-Ausstoss hoch genug, als dass sie klimatechnisch jemals eine Auswirkung ihrer eigenen Klimaschutzbemühungen spüren würde.»

Mit einer «einheitlichen und umfassenden Bepreisung aller Treibhausgase anstelle der diversen Instrumente» könnten kleinkarierte Verteilungsdiskussionen weitestgehend vermieden werden, hält der Autor fest.

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